Abziehstein – Infos, Tests & Vergleiche

Herzlich Willkommen zum Abziehstein Test eines Experten. Du willst deine Messer wieder nachschärfen und bist dabei auf der Suche nach dem passenden Abziehstein? Dann bist du hier genau richtig!

Hier findest du alle Informationen, die du rund um das Thema Abziehsteine wissen musst. Hier werden verschiedene Abziehsteine mit verschiedenen Körnungen getestet und vorgestellt. In einem Vergleich werden hier die Eigenschaften der besten Abziehsteine präsentiert.

Darüber hinaus gibt es wertvolle Tipps vom Profi, wie ein Abziehstein richtig eingesetzt wird und dadurch die Messer zu extremer Schärfe geschliffen werden können.

Denn ein Abziehstein ist ein tolles Werkzeug, um die Messer die im Hausgebrauch, im Garten oder auf einem Abenteuer zum Einsatz kommen wieder neu zu schärfen. Der Materialabtrag kann manuell reguliert werden und der Schliff ist schonend und effektiv.

Abziehstein Test – Die Top 3 der besten Abziehsteine!

 

Empfehlung

 

Preistipp

Bild


Modell

Gräwe Sharphome

Idealeben

Gräwe Twinstar

Körnung

1000/3000

1000/4000

400/1000

Gewicht

695 g

599 g

798 g

Abmessungen

18 x 6 x 3 cm

18 x 6 x 3,3 cm

18 x 6 x 3 cm

Halterung

Bambus

Silikon

Bambus

Material

Korund (Aluminiumoxid)

Edelkorund

Korund (Aluminiumoxid)

Besonderheit

65 HRC

Vor Benutzung 5 min ins Wasser legen

Für grobe Schliffe, mit Gebrauchsanweisung

Schliff

grob/fein

grob/fein

grob

Zum Angebot

Zum Angebot*

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Zum Angebot*

 

Empfehlung – Der GRÄWE Wetzstein SHARPHOME

Der GRÄWE Wetzstein SHARPHOME verfügt über zwei unterschiedliche Körnungen 1000/3000. Er eignet sich ideal für den groben Vorschliff oder um die perfekte Schärfe herzustellen. Beim Sharphome handelt es sich um einen gut gefertigten Stein mit mittlerer bis fester Bindung, ordentlichem Abtrag, super Schliffbild und eher geringem Verschleiß!

Der Stein ist auch gut dafür geeignet schnell Klingenmaterial abzutragen und lässt sich mit der feinen Körnung anschließend die Küchenmesser oder Outdoormesser auf eine extreme Schärfe bringen. Durch das Gewicht des Steins wird das verrutschen der Bambus-Halterung verhindert, selbst wenn der Untergrund nass ist leisten die Gummifüße ausgezeichnete Arbeit.

Mit der 1000er Körnung kann man stumpfe oder leicht beschädigte Messer durch einen Standardschliff auf den Feinschliff vorbereiten. Wichtig ist, dass das Messer hier aber noch nicht zu stumpf sein darf. In diesem Falle muss man mit einer 400er Körnung arbeiten.

Die 3000er Körnung ist die feine Seite des Steins. Damit wird dem Messer der Feinschliff verpasst. Schlussfolgernd kann man sagen, je höher die Körnung desto feiner der Stein. Für den perfekten Schliff benutzen Experten nach dem 1000er Feinschliff noch einen 3000 bzw. 8000er Wetzstein für den sogenannten High-End Polierschliff. Das Messer ist am Ende dieses Prozesses in einem rasiermesserscharfen Zustand.

Der Sharphome ist der ideale Stein für die Kochmesser im Heimgebrauch und für den angebotenen Preis ein Schnäppchen.

Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt!

 

Abziehstein Test – Der GRÄWE Wetzstein TWINSTAR

Verleihen Sie Ihren Messern einen besonderen Schliff.

Wer einen weich gebundenen mittelgroben Stein sucht ist hier beim GRÄWE Wetzstein TWINSTAR genau richtig. Die Körnung von 1000/400 ermöglicht eine grundlegende Schärfe von stumpfen Messern. Gut geeignet ist der Stein für gröbere Schleifarbeiten.

Durch die größeren Abmessungen ist es auch gut möglich große Messer bequem zu schärfen. Die saubere Verarbeitung des Abziehsteins und des Bambus-Halters lassen ebenfalls auf eine hochwertige Qualität schließen.

Wichtig ist den Wetzstein ordentlich zu wässern und nicht trocken zu schleifen. Der entstandene Metallabrieb lässt sich so gut wegschwemmen und es werden kleine Beschädigungen an der Schneide vermieden durch verkanten kleiner Späne im Stein.

Mit der 400er Körnung wird ein stumpfes Messer vorgeschliffen und mit der 1000er Körnung wird dieser verfeinert. Allerdings ist das Messer hier noch nicht scharf. Um den Feinabzug durchzuführen benötigt man noch eine feinere Körnung. Der Abziehstein Twinstar ist lediglich für gröbere Schleifarbeiten geeignet.

Eine kleine Kurzanleitung für die Handhabung ist im Lieferumfang enthalten.

Der GRÄWE Wetzstein 3000/8000  ist die perfekte Ergänzung zum Twinstar.

 

Abziehstein Test – Der Wetzstein Idealeben

Der Idealeben ist ein hochwertiger zweiseitiger Schleifstein und hat eine gute Bearbeitbarkeit.

Er besteht aus zwei unterschiedlichen Körungen (1000/4000) und ist mit einer Unterlage aus rutschfestem Silikon ausgestattet. Diese soll dem Verrutschen während des Schleifvorgangs entgegenwirken.

Die Körnungen sind auch wie bei anderen Abziehsteinen aufgedruckt, dass eine Verwechslung der Seiten ausgeschlossen ist.

Der Idealeben ist für diejenigen geeignet, die ihre Messer nicht grundlegend neu schärfen müssen und daher auf grobe Körnungen verzichten können. Mit der 4000er Körnung kann man die Messer in einen extrem scharfen Zustand versetzten.

Der günstige Preis macht den Idealeben zum Preistipp der vorgestellten Abziehsteine.

 

Abziehstein Test – Der NANIWA aus JAPAN

Der Abziehstein Naniwa kommt direkt aus Japan und ist unter Profis bekannt auch aufgrund seiner Präzision und der Liebe zum Detail.

Mit einer Körnung von 1000/3000 eignet sich der Naniwa gut für das grobe Schärfen und den Feinabzug japanischer Küchenmesser. Dieser Stein sollte mindestens 10 min im Wasser eingeweicht werden bevor er eingesetzt wird.

Tipp: Wer der Handhabung von einem Abziehstein noch nicht mächtig ist, sollte zu Beginn nicht die hochwertigsten Messer verwenden, sondern eher mit billigen oder schrottreifen Schneidwerkzeugen anfangen. Wenn man die Schleifbewegung noch nicht verinnerlicht hat, kann das Messer schnell beschädigt werden.

Eine Anleitung zum Schleifen findet man auch bei den Herstellern.

Sehr viele zufriedene Kunden sind ebenfalls von diesem japanischen Abziehstein überzeugt und der Preis geht auch in Ordnung. Für einen angemessenen Preis erhält man einen sehr guten Abziehstein.

 

Was ist ein Abziehstein?

Der Abziehstein ist auch unter vielen anderen Begriffen bekannt wie Schleifstein oder Wetzstein. Ein Abziehstein ist ein manueller Messerschärfer mit dem man Schneidwerkzeuge wie Kochmesser, Jagdmesser oder Rasiermesser wieder zu erneuter Schärfe schleifen kann. Hierbei wird das Messer über den Abziehstein gezogen und Material an der Schneide abgenommen. So kann sich wieder ein Grat bilden der durch den Feinabzug abgenommen wird und so dem Messer wieder seine extreme Schärfe verleiht.

Mehr erfahren zum Thema schärfen.

Woraus besteht ein Abziehstein?

Ein Abziehstein kann aus natürlichen oder synthetisch hergestellten Materialien bestehen. Es gibt hier sogenannte Natursteine wie den gelben und blauen belgischen Brocken oder synthetische Abziehsteine wie den Arkansas und Arkansas-Kunststein. Diese bestehen aus einer hochwertigen Zusammensetzung von verschiedenen Schleifkörnern. Die Schleifkörner haben unterschiedliche Größen, Formen und Eigenschaften.

Ein Abziehstein besteht meistens aus zwei unterschiedlichen Seiten mit jeweils unterschiedlicher Körnung, meist eine gröbere und eine feinere Seite. Es gibt aber auch Steine, wie den Arkansas, welcher komplett aus einem Material besteht und somit auch nur für einen Abzug (z.B. Feinabzug) geeignet ist.

Ein Abziehstein (Material z.B. Korund) der aus zwei unterschiedlichen Seiten zusammengesetzt ist, dient mit der feinkörnigen Seite dem Endschliff und der grobkörnigen Seite dem Vorschliff .

Die grobkörnige Seite kommt auch dann zum Einsatz, um an der Messerschneide einen größeren Abtrag vorzunehmen. Das ist bei Ausbrüchen oder Unebenheiten der Fall. Die feinkörnige Seite gibt dem Messer den Endschliff, also die endgültige Schärfe, mit der später gearbeitet wird.

Für die Benutzung von einem Abziehstein ist es, um ein Verkratzen des Metalls zu verhindern, ganz wichtig den kompletten Stein zuvor entweder für einige Minuten in warmem Wasser einzulegen („Wässern“). Eine andere Möglichkeit ist, man gibt auf die Oberfläche des Steins ein wenig Wasser. Auf einem trockenen Abziehstein sollte nicht geschliffen werden.

Bei einem Abziehstein mit feinerer Körnung kann man auch Waschbenzin auf die Fläche geben oder Öl. Hier muss man jedoch vorsichtig sein, denn nicht jeder Abziehstein verträgt Öl. Wer sich unsicher ist recherchiert oder gibt einfach Wasser auf die Oberfläche. Das Schleifergebnis wird dadurch nicht verschlechtert.

Beim eigentlichen Schärfvorgang bei dem die Messerschneide über den Stein gezogen wird, werden kleine Späne von der Messerschneide abgetrennt. Sollte nun keine Flüssigkeit auf dem Stein vorhanden sein, können die Späne sich in kleinen Furchen im Stein verkanten und somit der Messerschneide Schaden (Kratzer) zufügen. Die Flüssigkeit unterstützt sozusagen das „Wegschwemmen“ der Späne.

Wie benutze ich einen Abziehstein?

Zuerst wird der Abziehstein einige Minuten in Wasser gelegt oder es wird auf die zu benutzende Fläche etwas Wasser gegeben. Bei Keramiksteinen wie z.B. dem Arkansas kann man auch Waschbenzin verwenden.

Sollte ein Schleifvorgang länger dauern kann der Stein zwischendurch erneut in Wasser getränkt werden. Während des Schleifens empfiehlt es sich den Abziehstein auf eine rutschfeste Unterlage zu legen. Oftmals ist beim Kauf ein passender Sockel mit dabei. Es gibt im Handel auch spezielle Unterlegschalen ein feuchtes Geschirrtuch ist aber auch hilfreich.

Wenn man nur einen Endschliff am Messer schleifen will, also ein sogenannter Nachabzug, wird die feinkörnige Seite verwendet. Bei einem Vorschliff beginnt man mit der grobkörnigen Seite und im Anschluss folgt die feinkörnige.

Die Klinge wird an den Anfang des Steines mit einem Winkel von 20° bis 25° aufgelegt und über die komplette Fläche des Steines (vom Körper weg) gezogen, so dass auch die Spitze des Messers noch bearbeitet wird. Wichtig ist, dass gegen die Messerschneide abgezogen wird.

Nun wird der gleiche Vorgang wiederholt, nur spiegelverkehrt. Das Messer wird also umgedreht, da die andere Klingenseite bearbeitet werden soll. Es wird am Ende des Steins im gleichen Winkel (20° bis 25°) aufgelegt und in Richtung Körper abgezogen.

Dieser Vorgang wird so oft wiederholt bis man die Schärfe erlangt hat mit der man zufrieden ist.

Bei einem Messer mit hoher Dicke an der Schneide, Ausbrüchen oder Unebenheiten muss man zuerst die grobkörnige Seite benutzen und anschließend mit der feinkörnigen Seite abziehen.